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»Du kommst mit!«

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05.08.2021

Nach zwei Tagen Pause endet an diesem Morgen meine Zeit in Neuhaus. Nach und nach trage ich meine Kisten aus dem Gerätehaus und stapel sie zurück in meinen Wagen. Lotte wuselt unterdessen draußen auf dem eingezäunten Gelände umher. Nach und nach trudeln auch Angelika und Patrick, Nadine, Anna und noch einige mehr ein. Man hat mich am Vorabend gefragt, ob man mich einige Kilometer begleiten darf. Was natürlich kein Problem ist. So habe ich auch jemanden zum Plaudern. Und seit der zweiten Etappe ist niemand mehr über eine längere Strecke mit mir gelaufen. So schließen sich mir Nadine mit ihrer Hündin Kira, Anna, Sophia und Nachwuchs an.

Zuerst folgen wir der Hauptstraße nach Adelsdorf. Dort werden wir freundlich vom Bürgermeister Karsten in Empfang genommen. Nach einigen Fotos mit der Übergabe des Obolus wechselt man noch einige nette Worte und dann geht es auch schon weiter. Über die Ortschaften Weppersdorf, Lauf, Haid und Willersdorf geht es mal links, mal rechts der Aisch entlang. Und je länger wir unterwegs sind, desto mehr verabschieden sich aus der Reisegruppe. Zuerst sind es Sophia und Nachwuchs. Zuletzt verlassen mich in Hallerndorf Nadine, Kira und Anna. Für mich heißt es jetzt über Schlammersdorf weiter nach Neuses an der Regnitz. Dort möchte ich den Kioskbetreiber an der Schleuse fünfundneunzig noch einmal kurz besuchen. Wie der wohl schaut, wenn ich fast genau ein Jahr später wieder mit meinem Wagen vor ihm stehe?

Bild 1: Ein Haubentaucher auf dem Weg nach Adelsdorf – Bild 2: Bürgermeister Karsten und Wandersmann Karsten in einem Foto – Bild 3: Der Tross bewegt sich weiter Richtung Hirschaid – Bild 4: Wieder alleine mit Lotte am Donau-Main-Kanal

Zuvor muss ich jedoch den Donau-Main-Kanal queren und mich durch eine Baustelle schlängeln. Die Bauarbeiter schauen etwas verdutzt, dass ich mich da jetzt durchquetsche. Einsprüche gibt es jedoch nicht. Noch einmal links abbiegen und ich kann die Wiese sehen, wo ich damals mit Lotte auf dem Liegestuhl ein paar Minuten pausiert habe. Der Kiosk ist jedoch nicht da. Was für ein Reinfall. Nun bin ich gute zwei, drei Kilometer umsonst gelaufen. Passiert. Nicht ärgern. Einfach weiterlaufen.

Nun bin ich wieder auf den feingeschotterten Wegen am Kanalufer. Das Kanalufer mit seinem mehr sterilen Bewuchs. Ich habe es die letzten Tage nicht vermisst. Hirschaid ist noch knapp eine Stunde entfernt. Einige Fahrradfahrer kommen und fahren vorbei. Als ich die ersten Dächer von Hirschaid sehen kann, komme ich noch kurz mit einem Pärchen ins Gespräch, die es sich auf einer Bank gemütlich gemacht haben. Ein paar letzte Sonnenstrahlen des Tages einfangen. Man reicht mir ein Fruchtgetränk und ich erzähle einige Anekdoten meiner bisherigen Erlebnisse. Immer größer werden die Augen meiner Zuhörer. Als ich dann sage, dass ich noch mehrere Jahre unterwegs sein werde, schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen. Ich verabschiede mich dann und laufe weiter. Zwischendrin meldet sich Andrea bei mir über Nachrichtendienst. Ich gebe zu verstehen, dass ich nicht mehr lange benötige und im Biergarten in Hirschaid warten werde.

Andrea hat mich einige Tage zuvor bereits kontaktiert und gefragt, ob ich durch die Fränkische Schweiz laufen würde, was ich verneinte. Aber durch Hirschaid, was nicht weit weg ist. Eine Begegnung wäre demnach nicht das Problem.
Im Biergarten des örtlichen Gasthauses werde ich von einer Menschenmenge interessiert beäugt. Ein Bierchen, Schäuferl (einen Klumpen Schweinefleisch aus der Schulter mit Knödel und Soße) muss jetzt sein. Da erscheint eine großgewachsene Dame mit lockigem Kopf auf der Bildfläche. Andrea hat mich gefunden. Wo ich schlafen möchte, wenn ich mit dem Essen fertig bin? Ich weiß es noch nicht. Sie hätte eine Garage unweit von hier. Dort könnte mein Wagen übernachten und sie würde mich zu sich nach Hause entführen. Ehe ich mich versehe, sitzen Lotte und ich in ihrem Auto und es geht weg vom Kanal hinein die Berge der Fränkischen Schweiz.

In einer kleinen, aber gemütlichen Wohnung bekomme ich mein Zimmer gezeigt. Nebenbei lerne ich, dass Andrea Rohkostlerin ist. In der Ecke steht ein Dörrapparat, der die Nahrungsmittel haltbar macht. Zeitgleich bekomme ich ein Glas Kombucha in die Hand gedrückt. Was das ist? Ich habe keine Ahnung. Andrea erklärt mir, dass das Tee ist, der durch einen Pilz fermentiert wurde. Sagen wir so: Es schmeckt interessant. Ob ich mich davon jetzt auf lange Sicht ernähren möchte? Da streiten sich die Experten in meinem Kopf. Aber wohl eher nicht. Dennoch ist dieses Glas eine tolle neue Erfahrung. Später holt Andrea vom Bauern noch Rohmilch. Damit kann mich dann schon mehr begeistern. Wie zwei Kinder sitzen wir vor dem Kübel und füllen unsere Gläser immer wieder aufs Neue. Andrea berichtet mir dabei aus ihrer Zeit, als sie als Reisende in der Welt unterwegs gewesen ist.

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