Das bin ich!

Eigentlich ein Unding! Da nenne ich den Blog jetzt über ein Jahr mein Eigen. Aber einen separaten Einblick über die Person, nämlich mich, die hier seine Gedanken und Erlebnisse niederschreibt, gibt es bisher nicht. Naja, es gibt den allerersten Blogeintrag, der etwas über mich erzählt. Aber ein alleinstehender Artikel? Bis jetzt nicht.

Das ändert sich jetzt! Wuuuhuuuuuu! \o/

Darf ich mich vorstellen? Ich bin Mütze. Naja, bürgerlich Karsten. Im Mai 1981 habe ich das Licht der Welt erblickt. Warum Mütze? Mütze ist ein Überbleibsel aus meiner Lehrzeit. Damals, als ich noch mehr Haare auf dem Kopf hatte. Ja, die Zeit geb es wirklich. Sagen wir so, dass ich damals etwas eitel war. Ich war zwar nie ein Trendsetter, was Frisuren angeht. Aber Fett und Schmiere in den Haaren zu haben, darauf hatte ich damals keine Lust. So rannte ich der Werkstatt mit einer Schirmmütze umher.

Und wie es der Umstand dann verlangt: Recht große Firma. Nicht jeder wusste gleich deinen Namen. So war der Spitzname »Mütze« geboren. Seit diesem Zeitpunkt, der, wenn ich da jetzt drüber nachdenke, auch bald zwanzig Jahre her ist, pflege ich diesen Namen. Es gipfelte darin, dass ich irgendwann einmal auf dem Rummel eine Bude entdeckte, die Mützen bestickt. Das war der Moment, an dem die »Mütze – Mütze« das erste Mal auftauchte. Mittlerweile wohnt eine zweistellige Zahl dieser Kopfbedeckungen bei mir auf der Garderobe.

Ja, warum mache ich das hier jetzt? Also das Radreisen? Derzeit sind es ja Radreisen. Okay, eine Autoreise ist mittlerweile auch vertreten. Die Idee der Radreisen ist aufgekommen, als ich ein Kopfproblem bekam. Ich habe auch andere Dinge versucht. Ich habe mir Schmieden und Drechseln angeeignet. Es sind schöne und aufregende Hobbys. Leider gaben sie mir nicht wirklich das. Was dazu führt, dass das Interesse dafür in Wellen kommt. Mal ist es stark und ich verbringe Stunden in der Werkstatt. Dann gibt es aber auch wieder Tage, Wochen, gar Monate, wo ich die Maschinen nicht mit dem Hintern anschaue.

Damals habe ich, ich weiß nicht mehr, ob ich wirklich bewusst nach dieser Thematik gesucht habe. Zumindest habe ich über das Internet die Geschichte von Jean Béliveau gefunden. Einem Kanadier, der nach schweren seelischen Problemen die Welt zu Fuß umrundet hat.

Seine Internetseite: World Wide Walk

Dieser Mann hat mir das Tor in eine atemberaubende Welt geöffnet. Denn es gibt eine große Zahl an Menschen, die gerade jetzt in der Welt zu Fuß unterwegs sind.

Weitere Suchen haben mich dann auf die Seite des Ehepaars Toll gebracht. Die mit dem Fahrrad durch Europa geradelt sind.

Ihre Internetseite: Toll im Sattel

Diese drei Menschen haben mich dann quasi dazu bewegt, Ähnliches in Angriff zu nehmen. So sind bis heute drei Touren mit dem Fahrrad zustande gekommen. Sicher! Meine Reisen sind mit deren nicht zu vergleichen. Irgendwo oder besser irgendwie muss man aber ja anfangen.

Der Blog ist für euch. Begleitet mich bei meinen Reisen. Fiebert mit, wenn ich meinen Zossen durch schweres Gelände schiebe. Wenn ich mal wieder vom Pech verfolgt bin und das Material nicht so hält, wie ich es mir erhofft habe. Seid dabei, wenn ich dem Wunderbaren im Menschen begegne. Die Schönheit der Natur bestaunen darf. Die Welt ist zu groß um sein ganzes Leben nur im Hamsterrad zu verweilen …

Blog 1

Die Eindrücke meiner ersten Reisen? Hier könnt ihr sie nachlesen in schonungslosen, und auch etwas verrückten Selbstinterviews.

Deutschland/Tschechien 2017: Fragen, Fragen, Fragen …

Wangerooge 2018: Fragen? – Fragen!

Loy 2018: Gibt es Fragen? – Bestimmt!

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